Extreme Zeitlupe mit „normaler“ Spiegelreflex

Zeitlupe ist ja keine neue Erfindung, aber dass man mit einer gewöhnlichen Spiegelreflex (im Beispiel eine Canon 550D) saugute Effekte in HD hinkriegt war mir doch eher etwas neu. Grundsätzlich ist es ja so, dass man zum langsam Abspielen ohne Ruckeln in einer viel höheren Geschwindigkeit aufnehmen muss. Nun gibt es einen neuen Ansatz, in dem das die Videoschnitt-Software übernehmen kann. Da werden einfach neue Frames reingerechnet. Und wer sich die Sache etwas genauer überlegt, merkt dass das gar nicht so trivial, wenn nicht unmöglich ist. Aber die Filme lassen sich sehen.
Disclaimer: ich habe weder die Software Twixtor, noch eine 550D und das Video stammt von Rickard Bengtsson ab Vimeo. Aber die Technologie fasziniert mich alleweil und ist mir eine Erwähnung wert. Immer wieder wenn Unmögliches durch neue Denkweisen plötzlich möglich gemacht wird. Und das ist auch in HD und Full-Screen immer noch sehr anschaulich.

Ganz früher, als ich noch im Mechaniker-Blaumann in kalten Montagehallen gearbeitet habe, mussten wir für Vorgänge, die für das Auge zu schnell waren eine Hi-Speed Kamera anschaffen. Die war sauteuer und gab verhältnismässig schlechte Bilder ab. Für diesen Zweck oder auch für Zielkameras ist das Verfahren natürlich nicht geeignet. Für solche Dinge braucht’s aber immer noch eine extrem schnelle Kamera…

Leave a Reply

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>